Am Mittwoch, den 19. Dezember fuhren die Klassen 1b und 2c nach Grombühl ins Puppentheater „Spielberg“. Der Fußmarsch vom Sanderring in die Reiserstraße, der bei windigem Nieselwetter von Vorfreude getrieben locker zu bewältigen war, hat sich gelohnt:

 

Norbert Böll schlüpfte von allen Seiten in seinen zauberhaften drehbaren Spielwagen, der als Bühne  und Schatzkiste gleichermaßen durch Raum und Zeit der Geschichte Zweg Nases fuhr und alle Kinder und Erwachsenen in den Bann der Magie einlud. So wurden nicht nur der kleine Jakob und die Weihnachtsgans Mimi vom Allroundtalent Böll verzaubert. Besonders eindrucksvoll vereinigte der Puppenspieler mehrere Rollen gleichzeitig, wenn er beispielsweise in seiner vollen Körpergröße die Maske des Kräuterweibleins trug und so als Hexe zeitgleich die kleine Handpuppe „Nase“ zu Wort kommen ließ. Ganz nebenbei integrierte er eine Stabpuppe, einen überdimensionalen Nussknacker, der mit Leckereien gefüttert wurde, eine Marktfrau und Vieles mehr.

Wir genossen ein multidimensionales kleines Schauspiel, dessen Größe darin bestand, die hektische, laute (Vorweihnachts-)Zeit draußen für eine Stunde lang still stehen zu lassen und den Zuschauer zu bewegen, einzutauchen und sich zusammen mit den bezaubernden Figuren auf die Reise ins Innere zu begeben. Durch das Spiel mit seinen wundersamen Schätzen gelang es Norbert Böll, in jedem Einzelnen den eigenen kindlichen Reichtum wachzurufen und die darin verbogene Sehnsucht nach dem „Sieg des Guten“ Wirklichkeit werden zu lassen. Ein wahres Weihnachtsstück!

 

 

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